Logo: Radiologen Wirtschaftsforum
Newsletter abonnieren

Ausgabe 7/2026

Lehre in der Radiologie„Nachhaltig ist das, was ich verstehe und anwende!“

30.06.2026
Ausgabe 7/2026
7 min. Lesedauer

Die Plattform LernRad (lernrad.com) bietet digitale Lehre rund um die Radiologie. Interaktive Kurse mit Videos, Falltrainings und Quizformaten richten sich an Studierende, Ärzte in Weiterbildung und Fachärzte. Auch bereitet LernRad gezielt auf die Facharztprüfung vor. Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin ist PD Dr. Bettina Baeßler, Fachärztin für Radiologie. In diesem Jahr gehörte sie – neben Prof. Dr. Saif Afat und PD  Dr. Daniel Pinto dos Santos (Interview siehe RWF Nr. 03/2026) – dem Präsidium des 107. Deutschen Röntgenkongresses an. Ursula Katthöfer (textwiese.com) fragte sie, was die moderne Lehre ausmacht.

Vertragsrecht/GebührenrechtVerjährung bei falscher GOÄ-Rechnung

30.06.2026
Ausgabe 7/2026
2 min. Lesedauer

Bei aller ärztlicher Sorgfalt kann es immer passieren, dass eine GOÄ-Rechnung falsch ausgestellt wird und dadurch zu hoch ausfällt, z. B. durch die Wahl einer unzutreffenden GOÄ-Position oder durch einen zu hohen Steigerungssatz. Zur Frage, wann Rückforderungsansprüche von Patienten infolge einer fehlerhaften GOÄ-Rechnung verjähren, hat das Oberlandesgericht (OLG) Köln ausführlich Stellung genommen (Urteil vom 19.12.2025, Az. 5 U 87/25).

VertragsarztrechtHonorarkürzung: Verlängerung der Nachbesetzungsfrist kein „Okay“ zur Vertretung

30.06.2026
Ausgabe 7/2026
4 min. Lesedauer

Die Nachbesetzung einer Stelle als angestellter Vertragsarzt und die Vertretung für diese Vakanz hängen eng zusammen. Allerdings führt die Verlängerung der Frist zur Nachbesetzung einer Angestelltenstelle durch den Zulassungsausschuss nicht automatisch dazu, dass während der verlängerten Frist eine Vertretung des ausgeschiedenen Angestellten zulässig ist. Dies kann zur Folge haben, dass die durch den Vertreter abgerechneten Honorare nicht vergütet werden. Auf die Unzulässigkeit einer solchen Vertretung hat das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen in einem Urteil hingewiesen (Urteil vom 24.09.2025, Az. L 11 KA 8/23).

IGES-Studie GOÄ-Reform würde der Radiologie erhebliche Erlösminderungen bescheren

30.06.2026
Ausgabe 7/2026
2 min. Lesedauer

Im Mai 2025 wurde der Entwurf der GOÄ-Reform vom Deutschen Ärztetag verabschiedet (GOÄ-E). Doch nicht alle Facharztrichtungen waren dafür. Insbesondere die Vertreter der Radiologinnen und Radiologen stimmten angesichts deutlicher Honorarkürzungen für radiologische Leistungen dagegen. Nach Einschätzung der drei radiologischen Verbände BDR, DRG und DGIR kämen mit dem Entwurf der GOÄ-E auf die Radiologie im Schnitt Honorareinbußen um 29 Prozent zu. Nun haben DRG und BDR gemeinsam das IGES-Institut aus Berlin mit einer umfassenden Auswirkungsanalyse dieser Honorareinbußen beauftragt. Die Ergebnisse zeigen deutliche Erlösminderungen.

PwC-Studie So fließt das Kapital im deutschen Gesundheitsmarkt

30.06.2026
Ausgabe 7/2026
3 min. Lesedauer

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC hat die 15. Edition des Transaktionsmonitors Gesundheitswesen für Deutschland herausgebracht. In fünf Teilbereichen des Gesundheitssektors werden die Kapitalflüsse und Private-Equity-Beteiligungen des Jahres 2025 gezeigt und analysiert. Ein wichtiger Teilbereich, vor allem im ambulanten Sektor, ist dabei die Radiologie. Alles in allem zieht PwC das Fazit, dass die Transaktionsaktivität in 2025 trotz aller Herausforderungen und Unsicherheiten weiterhin stabil geblieben ist.