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Minimal-invasive Schmerztherapie„Radiologie sichert maximale Zielgenauigkeit bei möglichst kleiner Intervention!“

28.10.2026
Ausgabe 11/2026
6 min. Lesedauer

Chronische Schmerzen werden häufig über lange Zeit medikamentös oder physiotherapeutisch behandelt. Die interventionelle Radiologie ergänzt dieses Spektrum um bildgesteuerte, minimal-invasive Verfahren, die gezielt an Nerven, Gelenken, Knochen oder tumorbedingten Schmerzursachen ansetzen. Die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) hat 2026 die neue Qualifikation „DeGIR-Spezialist:in für minimal-invasive Schmerztherapie“ eingeführt. Prof. Dr. med. Marco Das ist Chefarzt der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie an der Helios St. Johannes Klinik Duisburg und wissenschaftlicher Co-Leiter des DeGIR-Live-Webinars für „minimal-invasive Schmerztherapie“ (weitere Informationen bei der DeGIR). Ursula Katthöfer (textwiese.com) fragte ihn nach Möglichkeiten, Grenzen und Perspektiven der interventionellen Schmerztherapie.

Digitalisierung/Katastrophenschutz„Radiologie-Bilder müssen mobiler werden!“

28.10.2026
Ausgabe 11/2026
3 min. Lesedauer

Was vor der Pandemie kaum jemandem bewusst war, gehört nun zur Tagesordnung: Das Gesundheitswesen muss sich auf Krisen und Katastrophen vorbereiten. Um ihnen adäquat zu begegnen, braucht es starke Krankenhäuser. Prof. Dr. med. Tobias Penzkofer ist Facharzt für Radiologie und leitender Oberarzt an der Klinik für Radiologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dort leitet er die Arbeitsgruppe Quantitative Imaging Lab (QILAB). Im Interview schildert er, wie die Gesundheitsversorgung krisenfest werden kann und was die Digitalisierung damit zu tun hat.

VertragsrechtVereinbarung zum Ausfallhonorar rechtssicher formulieren, sonst entfällt der Anspruch!

30.09.2026
Ausgabe 10/2026
2 min. Lesedauer

Eine in einem Anamnesebogen enthaltene Ausfallhonorarregelung „Ansonsten müssen wir Ihnen die freigehaltene Zeit in Rechnung stellen“. lässt für den Patienten nicht hinreichend erkennen, in welcher Höhe und nach welchen Kriterien eine Gebühr für ausgefallene Behandlungstermine anfällt. Eine solche Klausel ist wegen des Verstoßes gegen das Transparenzgebot gemäß § 307 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) unwirksam. Dies entschied das Amtsgericht (AG) Bad Urach. Zwar ging es in dem Fall um einen Zahnarzt und dessen Patienten, doch sind die Urteilsbegründungen und Folgerungen auf alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte übertragbar (Urteil vom 12.06.2026, Az. 1 C 3/26).

VertragsarztrechtBSG lehnt Beschwerde des Radiologen mit teilweisem Berufsverbot ab

30.09.2026
Ausgabe 10/2026
3 min. Lesedauer

Das Bundessozialgericht (BSG) macht deutlich, dass für die Geltendmachung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache in der Beschwerdebegründung eine konkrete Rechtsfrage klar formuliert sein muss. Zudem muss aufgezeigt werden, inwiefern diese Frage im angestrebten Revisionsverfahren klärungsfähig (entscheidungserheblich) und klärungsbedürftig ist. Weiterhin ist es erforderlich, darzustellen, dass diese Rechtsfrage über den Einzelfall hinaus von Bedeutung ist. Fehlt es an diesen Begründungen und Darlegungen, bleibt der Nichtzulassungsbeschwerde der Erfolg versagt, so das BSG (Beschluss vom 09.04.2026, Az. B 6 KA 13/25 B).